Es war einmal eine kleine Band, die auszog um Country-Songs zu spielen...
So ungefähr könnte man die Entstehungsgeschichte von Texas Lightning beginnen.
Für alle Nichteingeweihten an dieser Stelle: Die Wurzeln dieser Kapelle reichen weit
zurück – genau genommen bis ins Jahr 1996... Aber um die Sache abzukürzen,
wollen wir diesen geschichtlichen Abriss beim allerersten, öffentlichen Auftritt
beginnen: Dieser fand am 23.12.2000 im Hamburger Knust statt, der Bandname lautete
damals noch "Texas Lightning & The Rodeo Rockets" und die
damalige, erste Besetzung ist auf dieser historischen Farbphotographie festgehalten:
v.l.n.r: Chris "The Greyhound" Walther: Doublebass
Jonny "The Flame" Olsen: Vocals & Guitar
Little Mick Schulz: E-Guitar & Dobro
Miss Susu Belle: Vocals, Guitar & Mandoline
Stefan "Texas" Hansch: Drums & Cymbals
Die Kapelle spielte sich im folgenden Jahr tapfer durch einige Hamburger
Clubs – von "Anna's Country & Western Saloon" bis zum "Downtown Bluesclub",
danach nahm Chris "The Greyhound" Walther seinen Filzhut vom Haken und wurde durch
Larry "The Psychodoc" Kils ersetzt.
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Neuzugang Larry hatte sich gerade warmgespielt und sich zudem als Bandarzt erste Verdienste
erworben, da zog es Little Mick Schulz von uns fort. Inzwischen hatten wir sogar schon die Hamburger
Randgemeinde Pinneberg unter unsere Gewalt gebracht – jetzt aufhören? Niemals! Rettung nahte
in der Person von Markus "Fastfinger" Schmidt.
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Nun blieb die Besetzung satte 2,25 Jahre stabil. Wir spielten in dieser Zeit ungefähr
60 Konzerte, produzierten 2 CDs, die heute schon gesuchte Raritäten sind, und spielten auf
den größten Country-Festivals Dänemarks und Hollands. Der Weltruhm schien
zum Greifen nah – da entschied sich der Psychodoc schweren Herzens für eine Vaterschaft und
gegen einen weiteren Verbleib in unserer Mitte.
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Just zu diesem Zeitpunkt waren wir für nur ein einziges Konzert als Special Guests auf
einer Karibik-Kreuzfahrt gebucht – aber ohne Bassisten ging das nicht! Gott sei Dank schaffte es die
Texas-Telefonkolonne den Kollegen Uwe "Friendly" Frenzel in Rekordzeit an Bord zu holen. Schiff ahoi!
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Das Jahr 2004 sollte ein Jahr der Gegensätze werden: Deuschlands führende
Country-Fachzeitschriften riefen auf zum ersten "Country-Music-Förderpreis", über 40
Bands aus dem gesamten Bundesgebiet beworben sich – und wir brachten die begehrte Trophäe
nach Hause. Im Sommer zog es uns in den wilden Osten: Wir bespielten drei Tage lang das
polnische "Western-Piknik-Festival" und brieten am weissen Ostseestrand. Dann ging es weiter zum Silkeborg-Festival
in Dänemark. Alles schön, schön...
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Doch Ende 2004 hieß es nochmals Abschied nehmen, und zwar sowohl von Stefan "Texas"
Hansch als auch von Miss Susu Belle. Der inzwischen doch recht dick gewordene Tourkalender der Band
ließ sich mit den beruflichen und familiären Verpflichtungen der beiden nicht mehr in Einklang bringen.
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"Aber wenn man glaubt, es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her..."
Und so auch hier. Zunächst konnten Markus und ich unseren langjährigen Freund Olli Dittrich
für die Schlagzeugarbeit gewinnen, und dann stand eines Tages Jane Comerford in unserer
Übungsraumtür. And so the story continues... Ich danke an dieser Stelle noch einmal allen ehemaligen
Texanern für jede gemeinsame Etappe. Es grüßt Euch
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